Hunde im Sommer, woran wir denken sollten!

Wir alle verbringen gerne Zeit mit unseren Hunden und genießen die ersten warmen Sommertage ganz besonders.


Doch grade im Sommer sollten wir nicht vergessen, dass sich wieder so einiges ändert. Neben der Tatsache, dass wir unseren Hund bei warmem Wetter nicht mehr im Auto warten lassen können, über die "Zeckenkontrolle" nach jedem Spaziergang, bis hin zu gut vorbereiteten und besser geplanten Spaziergängen und Wanderungen.


Ein langer Spaziergang, gemeinsam mit Ihrem Hund, ist eine großartige

Möglichkeiten die wunderschöne, blühende Landschaft zu genießen, Sonnezu tanken und sich draußen zu bewegen.


Doch unsere vierbeinigen Freunde sind genauso anfällig für Hitze, Austrocknung und Verbrennungen wie wir, können uns aber nicht sagen, wann es zu heiß wird.


Um Ihren Hund auch im Sommer in Topform zu halten, haben wir einige heiße Tipps zusammengestellt, damit Ihr Hund auch im Sommer "cool" bleibt.

Früh starten

Sie sollten morgens, sehr früh mit Ihrem Hund unterwegs sein, um nicht in der größten Hitze raus zu müssen. Der Tau am frühen Morgen kühlt die Pfoten noch mal zusätzlich und es ist zudem wunderschön gemeinsam den Sonnenaufgang zu genießen.


Ausreichend Wasser bereithalten

Für Mensch und Hund ist das ausreichende Trinken an heißen Tagen der Schlüssel um kühl und hydriert zu bleiben. Stellen Sie sicher, dass Sie immer ausreichend Wasser und einen zusammenklappbaren Becher dabei haben, aus dem Ihr Hund trinken kann.

Wenn Ihr Hund kein großer "Trinker" ist, gießen Sie vor einer Wanderung etwas Wasser über das Frühstück, sodass er zusätzlich mit etwas mehr Flüssigkeit versorgt wird.

Während der Wanderung können Sie Ihren Hund zum Trinken ermutigen, indem Sie dem Wasser etwas Hundeleberwurst oder ähnliches hinzufügen.

Auswahl des Weges

Wenn Sie mit Ihrem pelzigen Freund im Sommer unterwegs sind, sollten Sie Wege mit viel Schatten auswählen. Eine mit Bäumen gesäumte Straße hilft Ihnen beiden kühl zu bleiben und die Pfoten Ihres Hundes vor Verbrennungen zu schützen.


Um sicherzustellen, dass der Boden nicht zu heiß ist, können Sie dies mit dem 7-Sekunden-Test ausprobieren: Halten Sie Ihren Handrücken 7 Sekunden lang auf den Boden. Wenn dies für Sie aufgrund der Temperatur unangenehm ist, ist es auch für Ihren Hund zu heiß.

Vorbereitung auf längere Wanderungen

Hunde brauchen genau wie Menschen Training, um Ausdauer und Kraft aufzubauen. Wenn Ihr Hund nicht an anstrengende Aktivitäten gewöhnt ist, beginnen Sie mit kürzeren, leichteren Spaziergängen und Wanderungen und arbeiten Sie schrittweise auf längere Touren und schwierigeres Gelände hin.


Halten Sie sich an die Regeln

Auch im Sommer ist es wichtig, die geltenden Regeln für das Anleinen, die Beseitigung von Hundekot, etc. einzuhalten. Und es ist auch ein Zeichen von Respekt vor dem anderen, wenn man bei der Hundebegegnung (mit einem angeleinten Hund) seinen Hund auch zu sich holt oder anleint.


Zudem ist es insbesondere im Frühjahr, während der Brut und Setzzeit besonders wichtig, dass Sie Ihren Hund im Wald nicht einfach "streunern" lassen. Eine Bache (weibliches Wildschwein) mit Frischlingen (junge Wildschweine) versteht keinen Spaß, wenn sich Ihr Hund nähert und dies hat meist schlimme folgen für den Hund.

Hier noch ein paar Tipps, wie Sie mit Ihrem Hund gut durch den Sommer kommen


  • Lassen Sie Ihren Hund im Sommer nie alleine im Auto!
  • Kontrollieren Sie regelmäßig (nach jedem Spaziergang) das Fell, die Haut und die Pfötchen.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Hund kein Salzwasser trinkt (dies kann zu Durchfall und Erbrechen führen).
  • Haben Sie immer Verbandszeug für den Notfall dabei, weil vermehrt Glasscherben u.ä. herumliegen.
  • Gehen Sie mit Ihrem Hund an geeigneten Seen oder Bächen spazieren, sodass Ihr Vierbeiner sich abkühlen kann


Wir erheben mit diesem Beitrag keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind uns sicher, dass man das ein oder andere ergänzen kann. Wir freuen uns schon auf Ihre Hinweise und Ideen! Schreiben Sie uns!